Projekte des BKK Landesverbandes Nordrhein-Westfalen

Der BKK Landesverband Nordrhein-Westfalen als Verantwortlicher für die Gebiete Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern – insgesamt also für 24.244.000 Einwohner. Der Service wird in vielen Berufsgruppen eingesetzt, sei es in der ärztlichen Betreuung und in Krankenhäusern, Pflegeheimen und als Bindungsgliede im Rettungsdienst und den Apotheken. Von der BKK profitieren die unterschiedlichsten Zielgruppen und Anlaufstellen, daher schreibt die Krankenkasse ihren Service und die Neugierde auf zukunftsversierte Projekte sehr groß.

Versorgungsprogramme setzen die Messlatte immer höher

Versorgungsprogramme bei der BKK NRWQualität in unserer heutigen wandelbaren Zeit zu finden wird immer schwieriger. Daher zielt der Landesverband Nordwest besonders auf Prävention und langfristige Gesundheit ab. Um eine qualitativ höherwertige Behandlung garantieren zu können, werden die aufgezählten Bundesländer in zwei Verantwortungsbereiche gesplittet.

Die Versorgungsangebote für Nordrhein-Westfalen: Zuständigkeit für 17.912.000 Einwohner sowie die Bereiche Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern: Zuständigkeit für 6.332.000 Einwohner

  • Ambulante Palliativversorgung: Sterben als etwas Humanes und im trauten Heim
  • Leiden Sie unter Schwindel? Ganzheitliche Therapiekonzepte machen Ihr Problem zu etwas Bekanntem
  • Mit chronischen Kopfschmerzen gekonnt umgehen und die Lebensqualität wieder steigern
  • Ich habe einen Knoten in der Brust – bin ich dem Tode geweiht? Mit gut- und bösartigen Knoten innerhalb der Echotherapie umgehen
  • Stehen Sie zu Ihren Rückenschmerzen – die BKK unterstützt Sie dabei
  • Ein Recht auf Bewegung zur Meisterung im Job. Betriebliche Gesundheitsförderung wird immer wichtiger
  • Diabetes Mellitus als heutige Zivilisationskrankheit bewältigen
  • Alte Generationen durch eine Sturzprävention vor dem Schlimmsten bewahren
  • Kinder und Jugendliche von Anfang an mit der richtigen Bewegung und Ernährungsweise fördern
  • Wenn Sie leichter als andere in die Knie gehen – mit Osteoporose ein normales Leben führen
  • Diagnose Krebs: Wie Sie die besten Schritte einleiten und gut gewappnet damit umgehen
  • Auch Sie können Leben retten: die Laienanimation kommt an Ihre Schule
  • Podologische Behandlungen, mit der BKK sicheren Schrittes der Gesundheit entgegen treten
  • Rheuma könnte auch Sie treffen! Wie sich schützen und mehr Lebenskraft tanken

Weitere Projekte im Brennpunkt

Die Darmkrebsvorsorge: Zehn Monate lang erhoffte man sich einen Erfolg

In diesem Projekt wurden Bezieher zu einer Darmkrebsvorsorge Untersuchung eingeladen. Ein Ultraschall passierte, alternativerweise fand ein kostenloser Stuhltest statt. Letzteren bekamen Männer zwischen 50 und 54 Jahren unabhängig der Vorsorge Testung zugeschickt. Ziel des Ganzen war es, ein Einladungsverfahren beliebter zu machen und zu etablieren, da im Endstadium die Erkrankung eine Todesrate von 27.000 Betroffenen nach sich zieht. Das Projekt wurde mit dem Felix Burda Award im Jahre 2013 gekürt.

Selbst ist der Bürger: Finanzielle Absicherung durch Förderung generiert

2013 erhielt die Bewegung Selbsthilfe eine attraktive Unterstützung mit welcher sie örtliche Selbsthilfegruppen, Landesorganisationen und Kontaktstellen unabhängige Hilfen leisten konnten. Der Betrag wurde von den gesetzlichen Krankenkassen/-verbände in Nordrhein-Westfalen in Höhe von vier Millionen Euro gesponsert. Beispielhafte Motivation der Geldförderung war unter anderem die unabhängige Arbeitsweise, dennoch sollten 50 Prozent der Millionen in die kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung investiert werden.

3. Präventionsprojekt “Hart am Limit” – Grenzen zeigen gegen Alkoholmissbrauch

Leistungen gegen Alkoholmissbrauch2016 rückt die damalige Gesundheitsministerin Kristin Alheit ins Rampenlicht und besteht auf eine Förderung für Opfer von Alkoholmissbrauch. Besonders Jugendliche, die der Droge nicht widerstehen konnten und die letztlich im Krankenhaus landeten, sollten von dieser Förderung profitieren. Persönliche Beratung, Vernetzung und Schulung werden innerhalb dieses Versuches groß angeschrieben – bis 2016 soll dieses Experiment auf die Beine gestellt und intensiviert werden. Reflexion und Unterstützung, das wären Werte, die die Missbrauchsopfer weiter bringen, nicht wie zuvor Ignoranz und Sturheit gegenüber des Alkohols. Ebenso sei nicht die Verhinderung das Ziel, sondern ein gezielter und gerechtfertigter Umgang mit der legalen Droge. Im Jahre 2014 startete das Projekt mit einer Investition von 40.000 Euro und sollte in den nachfolgenden zwei Jahren immer mehr Aufmerksamkeit und mögliche weitere Förderer an Land ziehen.

Ernährung bereits in jungen Jahren fördern

Das Thema Ernährung und Bewegung ist für die Kindertageseinrichtung St. Pankratius nicht nur wichtig, sondern auch essentiell. Um gesund zu bleiben und ihr Herzensprojekt auch anderen Einrichtungen deutlich zu machen, kochten die geübten kleinen Köche zusammen mit Sterne Koch und Erzieherinnen und bewiesen den Teilhabern, wie erfüllend eine gesunde Lebensweise sein kann. Als glorreiche Gewinner setzte St. Pankratius eine Welle in Gang, worauf zahlreiche Kinderbetreuungseinrichtungen folgten. Ein Hoch auf die Vitalität und wertbestimmte Erziehung!

“Aus dem Weg, ich bin Arzt…für die Alten!”

Schon lange Zeit ist die Tatsache bekannt, dass unsere Altenheime medizinisch nicht ganz so gut wie Krankenhäuser versorgt werden. Daher startete am 1.Juli.2014 ein Modellprojekt, welches eine bessere und qualitativ bessere Versorgung durch ärztliches Personal versprechen sollte. Regelmäßige Untersuchungen durch diverse Fachärzte, festgesetzte Sprechstunden und Visiten zusammen mit den Pflegekräften versprach die Initiative zum Modellprojekt. Unnötige Krankenhausaufenthalte und mühsames Erbsenzählen ohne einfache Prävention soll den Bewohnern dadurch erspart bleiben – ein sicherer Umgang mit der Krankheit sei somit gesichert.

Die Selbsthilfe tiefgehender fördern: Eine Werbekampagne wird gelauncht

Auf vernetzdich.de wird um mehr Aufmerksamkeit in Nordrhein-Westfalen bezüglich Selbsthilfe und Eigeninitiative erregen soll. Der Fokus soll auf das Ablegen von Berührungsängsten gelegt werden, dabei hilft jene Internetseite bei Informationsbeschaffung und Austausch der Betroffenen. Angesprochen fühlen sollen sich ebenfalls Ahnungslose und jene, die erst gar nicht an eine Hilfeleistung denken. Scham muss hier nicht im Mittelpunkt stehen, vernetzdich.de wirkt genau diesem Vorurteil entgegen und spricht offen und ehrlich den Bedarf an.

Kunst und Kultur sinnvoll eingesetzt – die Kunstauktion 2014 zu Liebe der Krebsstiftung von Nordrhein-Westfalen

Bildende Kunst im Mittelpunkt der Versteigerung und das auch noch zu einem guten Zweck. Ganze 16.000 Euro wurden durch die Weitergabe von 36 Gemälden und Werken erzielt und dies nicht nur von freischaffenden Künstlern. Auch die Patienten der Kinderonkologie in Münster durften an die Farben ran und verkauften fünf Bilder an Interessierte der Kunstauktion. Das erwirtschaftete Geld fließt nun in Innovation und Wissenschaft – alles mit dem legitimen Ziel, die Welt ein bisschen gesünder zu machen und dem Krebs Einhalt zu gebieten.

Es wurde erwiesen – gesund hält länger!

Gesund leben hält länger500 Teilnehmer/innen verirrten sich auf die Fachtagung „Bildung und Gesundheit – Gesundheit und Bildung“. An diesem Tag wurde wieder einmal bestätigt: Prävention schafft Leben und Freude! Klar war, dass Gesundheit und Bildung eng miteinander verknüpft sind – ein gesunder und wacher Geist lernt schneller und motivierter. Die Veranstalter betonten aus diesem Grund, wie wichtig eine frühzeitige Förderung von qualitativ hochwertiger Bildung für die Schüler ist – je eher, desto besser. Immerhin bildet unsere junge Generation die Basis für unsere Zukunft. Als Landesprogramm ist diese Thematik deshalb bereits fest integriert und schon lange anerkannt. 270 Schulen machten seit 2009 mit, Tendenz steigend. Bis 2018 sollen diverse Krankenkasse, somit natürlich auch die BKK Nordwest, ca. 1,4 Millionen Euro zur Verfügung stellen – diese verhältnismäßig kleine Summe wird als unabdingbar gesehen, wenn es um die Nachhaltigkeit der Schule geht. Viel mehr müsste der Eckpfeiler Gesundheit als einzig wahres Statussymbol gesehen werden, welches jedoch vollkommen Vorurteilsfrei gelten muss.

Krankenversorgung im Fokus und Wandel: Die Tagung des Integrierten Versorgungszentrums blickt auf die Zukunft der Pflege

Ambulante und stationäre Versorgung sollte im Idealfall Hand in Hand gehen – in dieser Hinsicht scheint Deutschland weit hintendran zu sein, beinah schon rückschrittlich. Zum Glück gibt es ja noch das Schleswig-Holsteinische Gesundheitsministerium, welches sich an einem einzigen Tagungstag an die Verzahnung der zwei Komponenten macht. Mitunter wurden Themen wie Klinische Prozess Optimierung, Personalmangel und eine Kommunikation auf Augenhöhe besprochen. Festgestellt wurden wieder einmal der Fachkräfte Mangel in Pflege und Medizin. Sie wollen alles umkrempeln, dabei dennoch an altbekannten Werten festhalten und eine gerechte Situation für alle schaffen – 9,7 Millionen Euro stellen ihnen dabei Kostenträger zur Verfügung. Die Hoffnung lag in der Luft und vielleicht die Lösung auf der Hand: Warum nicht einige Praxen in die Klinik verlegen? Ein Teil des generierten Betrages steckt nun in Umbaumaßnahmen die eine Verlegung seitens des Praxen Personals sicher stellt. Schnellere Diagnosen und eine effizientere Arbeitsmethodik werden sich dadurch einstellen.

Der Multiresistente Keim als ungesehene Gefahr – ein Ideenwettbewerb zur Bekämpfung startet erstmalig in Hamburg

2015 wurde die Idee geboren und unter die Bevölkerung gebracht. Wussten Sie, dass etwa 1 Prozent der Bevölkerung den MRSA in oder auf sich trägt? Das sind bei derzeitigem Schätzwert ungefähr 74 Millionen Menschen! Mit dem Wettbewerb sollte das Bewusstsein in der Masse für die Gefährlichkeit des Krankenhauskeimes gestärkt werden und eine Verhinderung wahrscheinlicher machen. Zu gewinnen gab es 10.000 Euro – auch ein sogenanntes Hygiene Prüfsigel war im Gespräch, ähnlich wie bei diversen Haushaltsgeräten. Eventuell wird durch diese Maßnahme der Ehrgeiz von so manchem Krankenhauspersonal gestärkt sich öfter Gedanken um Hygiene und eine optimale Wundversorgung zu machen um auf der Rangliste nicht unterdurchschnittlich eingestuft zu werden.